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Neueste Erkenntnisse zum Sonnenschutz

Das Sonnenlicht umfasst ultraviolette Strahlung, das sichtbare Licht und die Infrarot- oder Wärmestrahlung. Das gesamte Sonnenspektrum birgt Gefahren für unsere Haut, daher ist Sonnenschutz nötig. UV-Strahlen haben die stärkste Radikalwirkung, gefolgt vom sichtbaren Licht und dem Nah-Infrarot-Bereich. Lange Zeit ging man davon aus, dass nur die kurzwelligen UV-B Strahlen gefährlich seien (verantwortlich für Sonnenbrand und Hautkrebs). Die Wissenschaft hat festgestellt, dass die langwelligen UV-A Strahlen tiefer in die Haut eindringen und auch für bestimmte Hautkrebsformen (und für die Hautalterung) verantwortlich sind. Weiterhin werden Schadwirkungen im sichtbaren Licht  und im infraroten Bereich festgestellt.

Sonnenschutz: Auf Filter für alle Spektralbereiche achten

Eine gute Sonnencreme sollte daher alle Spektralbereiche abdecken: UV-A- und UV-B-Filter sowie physikalische Filter sollten enthalten sein. Die chemischen UV-Filter absorbieren UV-Strahlen und wandeln diese in andere Energieformen wie Wärme um. Diese Substanzen müssen differenziert bewertet werden. Laut Studien können sie Allergien hervorrufen und hormonelle Aktivität aufweisen.

Sonnenschutz: Sonnenbad nur mit guten Cremeschutz

Expertenstreit um Nanopartikel

Mineralische (physikalische) Filter  wie Titandioxid oder Zinkoxid  reflektieren  das Licht und decken ein breites Spektrum ab. Aber sie haben einen Nachteil: sie hinterlassen oft einen weißen Schleier auf der Haut. Abhilfe wird geschaffen durch mineralische Partikel in Nanogröße. Das Ergebnis ist eine unsichtbare, angenehme Creme. Die Nanomaterialien sind aber unter Experten umstritten, weil es nicht ganz klar ist, ob diese Nanopartikel die Haut durchdringen.  Als Vorsichtsmaßnahme wird daher empfohlen, diese Cremes nicht auf verletzter oder mechanisch beanspruchter Haut zu verwenden (z.B. bei Hauterkrankungen oder nach dem Rasieren).

In Handel verfügbare Sonnencremes enthalten oft auch Antioxidantien, um Überschussradikale zu eliminieren, wie etwa Vitamin C, Vitamin E, Carotinoide, Coenzym Q10.

Nur die richtige Menge an Creme schützt auchZu viel Sonne kann der Haut schaden

Allerdings: Dermatologen stellen immer wieder fest, dass die meisten Menschen viel zu wenig Sonnencreme auftragen. Ein Erwachsener benötigt ungefähr 30g pro Anwendung am ganzen Körper.

Quellen: DAZ Nr. 30, 27.07.2017:

„ Viel Licht, viel Schatten“ Ralf  Schlenger
„Jenseits des UV-Bereichs“  Prof. Dr. Martina Meinke

Beachten Sie auch den Artikel: Das unentbehrliche Vitamin D

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